15.05.2009 17:43 von Marian Glasl
Am 15. Mai hieß es für die Helfer des Technischen Zug Sinsheim "Ausrücken zur verlagerten Standortausbildung nach Hammelburg". Für dieses Wochenende wurde einiges vorbereitet, denn als Übungsobjekt wurde zum zweiten Mal das Dorf "Bonnland" der Bundeswehr gewählt.
Hier stehen den THW-Helfern ein mehrere Gebäude für diverse Übungen zur Verfügung, denn "Bonnland" ist ein einstmal evakuiertes Dorf, welches heute von der Bundeswehr als Übungsdorf genutzt wird. Im Rahmen der Zusammenarbeit der Bundesorganisationen stellte die Bundeswehr den Helfern in Blau die Hälfte der Gebäude zur Verfügung. Die andere Hälfte wurde zeitgleich von der Bundeswehr für Ausbildungszwecke genutzt.
Die eigentlichen Aufgaben für die Helfer gestalteten sich sehr vielfältig. So wurden zum ersten mal die neuen THW-Handschuhe in einer größeren Übung erprobt. Zu Beginn wurde eine Erkundungsübung durchgeführt. Dies sollte die Helfer mit dem Gelände vertraut machen und zudem das doch eher seltene erstellen von größeren Lagekarten üben. Danach ging es an Eingemacht. Die Helfer, welche als Teileinheit der 3. SEB ABC (Baden-Württemberg) angerückt waren wurden in verschiedene Übungssituationen gestellt. So musste mit der Betonkettensäge eine Öffnung durch eine eine Platte geschnitten, ein Kessel abgedichtet und vorallem große Entfernungen überwunden werden.
Aufgrund des besonderen Übungsobjekt galt es weitere Wegstrecken in gasdichten CSA-Anzügen zu überwinden und hierdurch Einsatztaktiken zu trainieren und eventuelle Probleme herauszufinden.